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Missachtung des Wählerwillens wird mit Sicherheit nicht folgenlos bleiben – Freiheitliche prophezeien für allerspätestens 2022 ein parteipolitisch hausgemachtes blaues Wunder in der Festungsstadt

„Die personifizierte Wahlniederlage Hannes Rauch wurde in der konstituierenden Sitzung des Kufsteiner Gemeinderates von der unheiligen Koalition der Wahlverlierer bestehend aus ÖVP, SPÖ, BHS & den Grünen zum Vizebürgermeister gemacht“, erklären der freiheitliche StR Walter Thaler und Landesparteisekretär GR Christofer Ranzmaier die geschaffenen Fakten aus der gestrigen Sitzung.

„Der Wähler hat sich zwar redlich bemüht, die Proponenten dieser unheiligen Allianz am Wahltag abzustrafen, was die vier Parteien insgesamt mehr als die Hälfte ihrer Mandate kostete (waren sie doch 2010 noch mit 13 von den insgesamt 21 Mandaten in den Gemeinderat eingezogen, so schrumpfte ihr Anteil am 28. Februar 2016 auf nur mehr sechs Mandate), glaubte aber wohl nicht an Präpotenz der Wahlverlierer“, erklärt Ranzmaier die Ausgangssituation. „Anstatt nun angesichts dieses Ergebnisses den Wählerwillen zu erkennen und entsprechend zu handeln, brach im Verliererlager offenbar die nackte Angst vor uns Freiheitlichen aus, was in dem Plan gipfelte, dass ein freiheitlicher Vizebürgermeister um jeden Preis verhindert werden müsse“, kann sich Ranzmaier das Ergebnis nicht anders erklären.

„Anstand und Charakter sind in der Kufsteiner Lokalpolitik offenbar keine Kategorie mehr“, kommentiert Thaler enttäuscht das Abstimmungsergebnis. „Angesichts solcher offensichtlichen Mauscheleien, braucht man sich über die stetig steigende Politikerverdrossenheit absolut nur mehr wundern.

„Jene nun von der Verliererkoalition für ihr Stimmverhalten ins Treffen geführte Legende, dass ich mit einer angeblichen Intervention beim Bürgermeister daran schuld sei, dass die drei Ein-Mann-Fraktionen nun nicht in den Ausschüssen vertreten sind, ist ins Reich der Märchen zu verweisen“, kommentiert Ranzmaier eine Facebook-Reaktion vom Mandatar der Grünen, dem er empfiehlt sich diesbezüglich beim zuständigen (mit Sicherheit nicht Ranzmaier-hörigen) Landesrat Tratter oder der Gemeindeabteilung des Landes zu erkundigen. „Aber zumindest zeigt die Reaktion die wirklichen Beweggründe hinter der Entscheidung, die mit der Erfüllung des Wählerwillens ungefähr ebenso viel zu tun haben, wie wir Freiheitlichen mit gutmenschlicher Willkommenskultur. Es ging bei dieser vermeintlichen Bestrafung für Walter Thaler und die FPÖ/GKL schlicht und ergreifend um persönliche Befindlichkeiten und nichts Anderes“, zeigt sich Ranzmaier gerade vom Grünen Falschlunger sichtlich enttäuscht.

„Abschließend bleibt uns nur mehr, uns bei den 4 Wahlhelferfraktionen für diesen Bärendienst in Hinblick auf die nächsten Wahlen herzlichst zu bedanken, denn die Missachtung des Wählerwillens wird mit Sicherheit nicht folgenlos bleiben“, so Thaler und Ranzmaier unisono, die am politischen Horizont bereits ein blaues Wunder aufziehen sehen.

 

Soeben ging die konstituierende Sitzung des Gemeinderates zu Ende. Die Wahlverlierer (ÖVP, SPÖ, BHS und die Grünen)...

Posted by FPÖ Kufstein on Mittwoch, 16. März 2016